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EU-Entgelttransparenzrichtlinie 2026: Was Unternehmen jetzt wissen müssen
21. Juli 2026
Sascha Breithecker

@deskfirm

EU-Entgelttransparenzrichtlinie 2026: Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Die EU Entgelttransparenzrichtlinie wird die Anforderungen an Unternehmen in den kommenden Jahren deutlich verändern. Ziel der Richtlinie ist es, gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit sicherzustellen und bestehende Entgeltunterschiede transparenter zu machen.

Viele Unternehmen beschäftigen sich bisher nur mit dem deutschen Entgelttransparenzgesetz. Tatsächlich geht die europäische Richtlinie jedoch deutlich weiter und bringt neue Dokumentations-, Informations- und Berichtspflichten mit sich.

Unternehmen sollten sich deshalb frühzeitig mit den neuen Anforderungen beschäftigen.


Was ist die EU Entgelttransparenzrichtlinie?

Mit der Richtlinie verfolgt die Europäische Union das Ziel, den sogenannten Gender Pay Gap weiter zu reduzieren und mehr Transparenz bei Gehaltsentscheidungen zu schaffen.

Dazu sollen Unternehmen künftig nachvollziehbar darlegen können,

  • wie Gehälter festgelegt werden,
  • nach welchen Kriterien Stellen bewertet werden,
  • welche Vergütungsbestandteile gezahlt werden,
  • und ob Frauen und Männer für gleichwertige Tätigkeiten gleich vergütet werden.

Die Mitgliedstaaten – darunter Deutschland – müssen die Richtlinie in nationales Recht umsetzen.


Welche Unternehmen sind betroffen?

Je nach Unternehmensgröße gelten unterschiedliche Anforderungen.

Unter anderem werden Unternehmen künftig stärker verpflichtet,

  • Gehaltsstrukturen zu dokumentieren,
  • Entgeltunterschiede auszuwerten,
  • Berichte zur Entgeltgleichheit zu erstellen,
  • objektive Vergütungskriterien anzuwenden,
  • Mitarbeitende über Gehaltsstrukturen zu informieren.

Je größer das Unternehmen, desto umfangreicher werden die Berichtspflichten.


Welche Auswirkungen hat die Richtlinie auf Personalabteilungen?

Für HR-Abteilungen bedeutet die EU Entgelttransparenzrichtlinie vor allem eines:

Personaldaten müssen künftig deutlich strukturierter gepflegt und ausgewertet werden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Stellenprofile
  • Joblevel
  • Qualifikationen
  • Verantwortlichkeiten
  • Gehaltsbestandteile
  • variable Vergütungen
  • Zulagen
  • Karrierepfade

Wer diese Informationen bereits heute sauber dokumentiert, wird zukünftige gesetzliche Anforderungen deutlich einfacher erfüllen.


Warum Excel künftig nicht mehr ausreichen wird

Viele Unternehmen verwalten ihre Vergütungsstrukturen noch immer in verschiedenen Systemen oder sogar in Excel.

Dadurch entstehen häufig:

  • doppelte Datenpflege,
  • fehlende Transparenz,
  • unterschiedliche Datenstände,
  • hoher manueller Aufwand.

Gerade bei gesetzlichen Nachweispflichten wird dies schnell zum Risiko.


Wie die Sage HR Suite Unternehmen unterstützt

Die Sage HR Suite bietet bereits heute zahlreiche Funktionen, die Unternehmen bei der Umsetzung der neuen Anforderungen unterstützen können.

Dazu gehören unter anderem:

  • strukturierte Stellenverwaltung,
  • Gehaltsanalysen,
  • Stellenbewertungen,
  • Kompetenzprofile,
  • transparente Vergütungsstrukturen,
  • umfangreiche Reports,
  • nachvollziehbare Dokumentation.

Dadurch erhalten Personalabteilungen eine fundierte Grundlage für objektive Gehaltsentscheidungen.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserem Beitrag:

Sage HR Suite Entgelttransparenz: So erfüllen Unternehmen das Entgelttransparenzgesetz


Frühzeitig vorbereiten lohnt sich

Auch wenn viele Regelungen erst mit der nationalen Umsetzung verbindlich werden, empfiehlt sich eine frühzeitige Vorbereitung.

Unternehmen profitieren dadurch von:

  • besserer Datenqualität,
  • höherer Transparenz,
  • weniger Aufwand bei der Umsetzung,
  • größerer Rechtssicherheit,
  • effizienteren HR-Prozessen.

FAQ zur EU Entgelttransparenzrichtlinie

Wann tritt die EU Entgelttransparenzrichtlinie in Kraft?

Die Mitgliedstaaten müssen die Richtlinie bis spätestens 2026 in nationales Recht umsetzen. Unternehmen sollten sich jedoch bereits heute vorbereiten.

Ist das Entgelttransparenzgesetz ausreichend?

Nicht vollständig. Die europäische Richtlinie geht in mehreren Punkten über das bisherige deutsche Entgelttransparenzgesetz hinaus.

Welche Rolle spielt HR-Software?

Eine moderne HR-Lösung hilft dabei, Gehaltsdaten strukturiert zu verwalten, Auswertungen zu erstellen und gesetzliche Anforderungen effizient umzusetzen.

Unterstützt die Sage HR Suite bei der Umsetzung?

Ja. Die Sage HR Suite bietet bereits heute zahlreiche Funktionen, die Unternehmen bei Transparenz, Stellenbewertung und Vergütungsanalysen unterstützen.


Fazit: Jetzt die Weichen für die Zukunft stellen

Die EU Entgelttransparenzrichtlinie wird die Personalarbeit nachhaltig verändern.

Unternehmen sollten die verbleibende Zeit nutzen, um:

  • Gehaltsstrukturen zu überprüfen,
  • Stellenbewertungen zu vereinheitlichen,
  • HR-Prozesse zu digitalisieren,
  • und sich frühzeitig auf die neuen gesetzlichen Anforderungen vorzubereiten.

Eine moderne HR-Software wie die Sage HR Suite kann dabei einen wichtigen Beitrag leisten.


📞 Haben Sie Fragen zur EU Entgelttransparenzrichtlinie oder zur Sage HR Suite?

Als Sage Platinum Partner und Teil der Software Partners Group, einer der erfolgreichsten Sage Partnerorganisationen Deutschlands, unterstützen wir Unternehmen seit vielen Jahren bei der Einführung und Optimierung der Sage HR Suite.

Gerne zeigen wir Ihnen in einer persönlichen Beratung, wie Sie sich optimal auf die neuen gesetzlichen Anforderungen vorbereiten können.

Sprechen Sie uns gerne an – per Chat, über unser Kontaktformular oder telefonisch.

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