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Sie denken darüber nach, Ihren Sage-100-Partner zu wechseln? Damit sind Sie nicht allein.
Viele Unternehmen arbeiten seit Jahren mit demselben Betreuungspartner zusammen. Oft hat diese Zusammenarbeit gut begonnen. Mit der Zeit ändern sich jedoch Anforderungen, Ansprechpartner oder die Qualität des Supports. Supportanfragen bleiben länger liegen, Projekte verzögern sich oder neue Ideen bleiben aus.
Dennoch zögern viele Unternehmen einen Wechsel hinaus. Nicht weil sie zufrieden sind, sondern weil sie unsicher sind.
Die gute Nachricht lautet: Ein Sage-100-Partnerwechsel ist in den meisten Fällen unkompliziert möglich. Bestehende Daten, individuelle Anpassungen und Schnittstellen bleiben in der Regel vollständig erhalten.
In diesem Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie über den Wechsel Ihres Sage-100-Partners wissen sollten.
Nicht jede Unstimmigkeit rechtfertigt sofort einen Wechsel.
Treten die folgenden Punkte jedoch regelmäßig auf, sollten Sie Ihre aktuelle Betreuung kritisch hinterfragen.
Typische Gründe sind:
Viele Unternehmen akzeptieren diese Situation über Jahre hinweg.
Dabei entstehen häufig deutlich höhere Kosten als durch einen Partnerwechsel.
Welche Warnsignale besonders häufig auftreten, erläutern wir ausführlich im Beitrag Unzufrieden mit dem Sage-100-Support? Das können Unternehmen jetzt tun.
Nicht jeder Sage-Partner arbeitet gleich.
Ein guter Betreuungspartner zeichnet sich unter anderem aus durch:
Dabei geht es nicht ausschließlich um technisches Know-how.
Ein guter Sage-Partner versteht Ihre Geschäftsprozesse und entwickelt diese gemeinsam mit Ihnen weiter.
Mehr dazu lesen Sie im Beitrag Woran erkennt man einen guten Sage-100-Partner?
Viele Unternehmen beginnen ihre Suche nach einem neuen Partner genau aus diesem Grund.
Supporttickets bleiben liegen.
Rückrufe erfolgen nicht.
Projekte kommen nicht voran.
Bevor Sie wechseln, sollten Sie das Gespräch mit Ihrem bisherigen Partner suchen.
Verbessert sich die Situation dauerhaft nicht, lohnt sich eine unabhängige Bewertung Ihrer bestehenden Betreuung.
Weitere Informationen finden Sie im Beitrag Sage-100-Partner antwortet nicht oder reagiert zu langsam.
Viele Geschäftsführer stellen sich den Wechsel deutlich komplizierter vor, als er tatsächlich ist.
In der Praxis läuft die Übernahme häufig in folgenden Schritten ab:
Gemeinsam besprechen wir Ihre aktuelle Situation, Ihre Ziele und Ihre bestehenden Herausforderungen.
Dabei prüfen wir unter anderem:
Anschließend erstellen wir einen konkreten Ablaufplan.
Dabei legen wir fest,
Nach der Abstimmung übernehmen wir die laufende Betreuung Ihrer Sage-100-Umgebung.
Für Ihre Mitarbeiter ändert sich häufig erstaunlich wenig.
Lediglich der Ansprechpartner wechselt.
Alle Details dazu finden Sie im Beitrag Sage-100-Betreuung übernehmen: So gelingt der Wechsel zu einem neuen Partner.
Das ist die häufigste Frage überhaupt.
Die Antwort lautet:
In den meisten Fällen bleiben sämtliche Anpassungen erhalten.
Dazu gehören beispielsweise:
Der neue Partner analysiert diese vorhandene Umgebung und übernimmt anschließend deren Betreuung.
Mehr dazu lesen Sie im Beitrag Was passiert beim Sage-Partnerwechsel mit Anpassungen und Schnittstellen?
Nein.
In den meisten Fällen bleibt Ihre bestehende Installation vollständig erhalten.
Auch folgende Daten bleiben selbstverständlich bestehen:
Ein Partnerwechsel bedeutet nicht automatisch eine technische Neuinstallation.
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten.
Die Kosten hängen unter anderem ab von:
Nach einer Bestandsaufnahme lässt sich der Aufwand jedoch meist sehr genau einschätzen.
Fast jeder Anbieter wirbt mit hoher Kompetenz.
Deutlich aussagekräftiger sind jedoch:
Dadurch erhalten Sie einen realistischen Eindruck von der tatsächlichen Zusammenarbeit.
Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag Sage-100-Partner Referenzen: Warum echte Kundenbewertungen wichtiger sind als Werbeversprechen.
Viele Unternehmen nennen nach dem Wechsel ähnliche Vorteile.
Dazu gehören:
Welche Erfahrungen Kunden besonders häufig machen, lesen Sie im Beitrag Erfahrungen nach dem Sage-Partnerwechsel: Was Kunden wirklich wichtig ist.
Ja.
Viele Unternehmen nutzen Sage 100 und Sage HR Suite gemeinsam.
Deshalb sollte ein neuer Partner beide Lösungen beherrschen.
Gerade bei Lohnabrechnung und Personalmanagement spielen gesetzliche Änderungen eine wichtige Rolle.
Mehr dazu erläutern wir im Beitrag Sage HR Suite Partner finden: Warum Fachwissen in Lohn und Personal entscheidend ist.
Nutzen Sie diese Checkliste zur Vorbereitung Ihres Partnerwechsels:
✅ Aktuelle Herausforderungen dokumentieren
✅ Eingesetzte Module notieren
✅ Individuelle Anpassungen erfassen
✅ Schnittstellen auflisten
✅ Ansprechpartner benennen
✅ Offene Projekte dokumentieren
✅ Angebote vergleichen
✅ Referenzen prüfen
✅ Google-Bewertungen lesen
✅ Betreuungskonzept vergleichen

Ein Sage-100-Partnerwechsel ist heute deutlich einfacher, als viele Unternehmen vermuten.
Weder Ihre Daten noch Ihre individuellen Anpassungen gehen verloren. Stattdessen bietet ein Wechsel die Chance, Ihre ERP-Lösung langfristig besser zu betreuen, Prozesse zu optimieren und neue Möglichkeiten zu erschließen.
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Auswahl Ihres neuen Partners. Achten Sie nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf Erfahrung, Referenzen, Erreichbarkeit und Prozessverständnis.
Wenn Sie wissen möchten, wie eine Übernahme Ihrer Sage-100-Betreuung konkret aussehen könnte, beraten wir Sie gerne unverbindlich. Gemeinsam analysieren wir Ihre bestehende Installation und zeigen Ihnen transparent auf, wie ein Partnerwechsel in Ihrem Unternehmen ablaufen kann.
Ja. Sie können Ihre Betreuung grundsätzlich jederzeit einem anderen zertifizierten Sage-Partner übertragen.
Nein. Individuelle Anpassungen, SQL-Auswertungen und Schnittstellen bleiben in der Regel vollständig erhalten.
Nein. In den meisten Fällen bleibt die bestehende Installation unverändert bestehen.
Das hängt von der Größe Ihrer Installation ab. Nach einer Bestandsaufnahme lässt sich der Aufwand meist zuverlässig einschätzen.
Die Kosten hängen vom Umfang Ihrer Sage-100-Umgebung und den vorhandenen Anpassungen ab. Nach einer Analyse kann der Aufwand transparent kalkuliert werden.
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