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Unzufrieden mit dem Sage-100-Support? Das können Unternehmen jetzt tun
14. Juni 2026
Sascha Breithecker

@deskfirm

Unzufrieden mit dem Sage-100-Support

Unzufrieden mit dem Sage-100-Support? Das können Unternehmen jetzt tun

Eigentlich sollte Ihre ERP-Software den Arbeitsalltag erleichtern. Stattdessen warten Sie auf Rückrufe, offene Tickets bleiben liegen und wichtige Projekte kommen nicht voran. Kommt Ihnen das bekannt vor? Dann sind Sie nicht allein. Viele Unternehmen sind mit ihrem Sage-100-Support unzufrieden, gehen jedoch davon aus, dass sie daran nichts ändern können.

Die gute Nachricht lautet: Das müssen Sie nicht akzeptieren. In vielen Fällen lassen sich Probleme lösen – und wenn nicht, ist ein Wechsel des betreuenden Partners oft deutlich einfacher, als viele Unternehmen vermuten.

Woran erkennen Sie schlechten Sage-100-Support?

Jeder Supportfall benötigt unterschiedlich viel Zeit. Komplexe Fragestellungen lassen sich nicht immer innerhalb weniger Stunden lösen. Es gibt jedoch Warnsignale, die Sie ernst nehmen sollten.

Typische Anzeichen sind:

  • Supporttickets bleiben mehrere Tage unbeantwortet.
  • Rückrufe werden versprochen, erfolgen jedoch nicht.
  • Sie müssen Ihr Problem bei jedem Kontakt erneut erklären.
  • Unterschiedliche Berater geben unterschiedliche Antworten.
  • Termine werden regelmäßig verschoben.
  • Fehler treten nach Updates erneut auf.
  • Es gibt keinen festen Ansprechpartner.

Treffen mehrere dieser Punkte dauerhaft zu, liegt das Problem häufig nicht mehr am Einzelfall, sondern an der Organisation des Supports.

Ein besonders häufiges Warnsignal sind lange Reaktionszeiten. Warum das viele Unternehmen vor große Herausforderungen stellt, erläutern wir im Beitrag Sage-100-Partner antwortet nicht oder reagiert zu langsam.


Schlechter Support verursacht hohe Folgekosten

Viele Unternehmen betrachten Supportkosten ausschließlich als IT-Kosten.

Die tatsächlichen Auswirkungen sind jedoch wesentlich größer.

Bleibt beispielsweise eine Rechnungsstellung stehen oder kann die Produktion nicht arbeiten, entstehen schnell erhebliche Folgekosten. Gleichzeitig verlieren Mitarbeiter das Vertrauen in das ERP-System – obwohl häufig nicht die Software das Problem ist, sondern die Betreuung.

Ein leistungsfähiger Sage-100-Support sorgt deshalb nicht nur für funktionierende Technik, sondern unterstützt die täglichen Geschäftsprozesse.

Warum technische Kenntnisse allein dafür nicht ausreichen, zeigen wir im Beitrag Sage-100-Support: Warum technische Kompetenz allein nicht ausreicht.


Warum verschlechtert sich der Support?

Nicht jeder schlechte Support entsteht aus mangelndem Engagement.

Oft liegen die Ursachen an anderer Stelle:

  • zu wenige Berater
  • starkes Unternehmenswachstum
  • fehlende Dokumentation
  • hohe Fluktuation
  • fehlende Spezialisierung
  • schlechte interne Organisation

Gerade individuell angepasste Sage-100-Systeme lassen sich nur effizient betreuen, wenn die Installation sauber dokumentiert wurde und mehrere Mitarbeiter den Kunden kennen.


Sprechen Sie Probleme offen an

Bevor Sie über einen Partnerwechsel nachdenken, sollten Sie das Gespräch mit Ihrem bisherigen Dienstleister suchen.

Beschreiben Sie möglichst konkret:

  • Welche Probleme treten auf?
  • Seit wann bestehen sie?
  • Welche Auswirkungen haben sie auf Ihr Unternehmen?
  • Welche Verbesserungen erwarten Sie?

Manchmal lassen sich organisatorische Probleme dadurch bereits beheben.

Verbessert sich die Situation jedoch nicht dauerhaft, sollten Sie alternative Möglichkeiten prüfen.


Holen Sie eine zweite Meinung ein

Viele Unternehmen wissen gar nicht, dass sie ihre bestehende Sage-100-Umgebung unabhängig bewerten lassen können.

Eine neutrale Analyse zeigt häufig sehr schnell,

  • wo die eigentlichen Ursachen liegen,
  • welche Optimierungen möglich sind,
  • und ob ein Partnerwechsel überhaupt notwendig ist.

Oft reichen bereits kleinere organisatorische Änderungen aus. In anderen Fällen zeigt sich jedoch, dass ein neuer Betreuungspartner langfristig die bessere Lösung ist.

Falls Sie sich grundsätzlich fragen, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten, empfehlen wir Ihnen auch den Beitrag Woran erkennt man einen guten Sage-100-Partner?


Muss ich meinen bisherigen Sage-Partner behalten?

Nein.

Viele Unternehmen gehen fälschlicherweise davon aus, dass sie dauerhaft an ihren bisherigen Sage-Partner gebunden sind.

Das stimmt nicht.

Sie können die Betreuung Ihrer Sage-100-Installation jederzeit einem anderen zertifizierten Partner übertragen.

Wie dieser Wechsel typischerweise abläuft, erklären wir ausführlich im Beitrag Sage-100-Betreuung übernehmen: So gelingt der Wechsel zu einem neuen Partner.


Was passiert mit meinen Anpassungen?

Diese Frage hören wir besonders häufig.

Schließlich bestehen viele Sage-100-Installationen längst nicht mehr nur aus dem Standardumfang.

Hinzu kommen beispielsweise:

  • individuelle Programmierungen
  • SQL-Auswertungen
  • DMS-Anbindungen
  • Webshops
  • E-Commerce-Schnittstellen
  • Produktionslösungen
  • CRM-Erweiterungen

In den meisten Fällen bleiben diese Anpassungen selbstverständlich erhalten. Wichtig ist lediglich, dass die bestehende Installation sorgfältig analysiert wird.

Mehr dazu lesen Sie im Beitrag Was passiert beim Sage-Partnerwechsel mit Anpassungen und Schnittstellen?


Woran erkennen Sie einen besseren Partner?

Nicht jeder neue Anbieter löst automatisch Ihre Probleme.

Achten Sie deshalb insbesondere auf:

  • Erfahrung mit Sage 100
  • feste Ansprechpartner
  • ausreichend große Beraterteams
  • nachweisbare Referenzen
  • transparente Supportprozesse
  • Branchenkenntnisse
  • schnelle Reaktionszeiten

Besonders wichtig sind echte Kundenstimmen.

Warum Referenzen deutlich aussagekräftiger sind als Werbeversprechen, erfahren Sie im Beitrag Warum Referenzen bei der Wahl eines Sage-Partners wichtiger sind als Werbeversprechen.


Fazit

Ein schlechter Sage-100-Support kostet Unternehmen nicht nur Zeit, sondern häufig auch Geld, Produktivität und Vertrauen.

Wenn sich Supportprobleme über einen längeren Zeitraum wiederholen, sollten Sie diese nicht als Normalzustand akzeptieren. Oft lassen sich die Ursachen schnell identifizieren. Sollte ein Partnerwechsel sinnvoll sein, ist dieser meist unkomplizierter als viele Unternehmen erwarten.

Falls Sie sich unsicher sind, ob Ihre aktuelle Betreuung noch zu Ihrem Unternehmen passt, unterstützen wir Sie gerne mit einer unverbindlichen Analyse Ihrer bestehenden Sage-100-Umgebung. Gemeinsam bewerten wir Ihre Situation und zeigen Ihnen transparent auf, welche Möglichkeiten Sie haben.


Häufig gestellte Fragen

Wann sollte ich meinen Sage-100-Partner wechseln?

Wenn Supportanfragen regelmäßig unbeantwortet bleiben, Termine nicht eingehalten werden oder Sie dauerhaft unzufrieden mit der Betreuung sind, sollten Sie Ihre Möglichkeiten prüfen.

Kann ich meinen Sage-100-Partner jederzeit wechseln?

Ja. Die Betreuung Ihrer Sage-100-Installation kann grundsätzlich jederzeit von einem anderen Sage-Partner übernommen werden.

Gehen individuelle Anpassungen verloren?

Nein. In den meisten Fällen bleiben bestehende Anpassungen und Schnittstellen erhalten. Voraussetzung ist eine sorgfältige Analyse der vorhandenen Installation.

Was zeichnet guten Sage-100-Support aus?

Kurze Reaktionszeiten, feste Ansprechpartner, hohe Fachkompetenz, transparente Kommunikation und eine langfristige Betreuung sind wesentliche Merkmale eines guten Sage-100-Supports.

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