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Sie haben ein Supportticket eröffnet, eine E-Mail geschrieben oder mehrfach angerufen – doch Ihr Sage-100-Partner meldet sich einfach nicht. Oder Sie erhalten zwar eine Antwort, allerdings erst nach mehreren Tagen oder sogar Wochen.
Für viele Unternehmen ist genau das der Moment, an dem aus einem kleinen Problem ein ernsthaftes Geschäftsrisiko wird. Denn ERP-Systeme steuern heute zentrale Unternehmensprozesse. Bleiben Probleme ungelöst, stehen oft Buchhaltung, Einkauf, Produktion oder Versand still.
Wenn Ihr Sage-100-Partner nicht antwortet, sollten Sie die Situation deshalb nicht einfach hinnehmen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Ursachen dahinterstecken, welche Möglichkeiten Sie haben und wann ein Partnerwechsel sinnvoll sein kann.
Jeder Supportpartner erlebt Phasen mit besonders hoher Auslastung. Auch Krankheit oder Urlaub können kurzfristig zu längeren Bearbeitungszeiten führen.
Problematisch wird es jedoch, wenn sich Situationen wie diese regelmäßig wiederholen:
Wenn diese Punkte zur Regel werden, sollten Sie genauer hinschauen.
Viele Geschäftsführer unterschätzen die Folgen.
Ein blockierter Warenausgang, fehlerhafte Rechnungen oder nicht funktionierende Schnittstellen führen schnell dazu, dass Mitarbeiter nicht mehr produktiv arbeiten können.
Die eigentlichen Supportkosten sind dabei häufig deutlich geringer als die Kosten, die durch den Stillstand entstehen.
Deshalb gehört eine zuverlässige Erreichbarkeit zu den wichtigsten Kriterien bei der Auswahl eines Betreuungspartners.
Welche weiteren Kriterien entscheidend sind, erläutern wir im Beitrag Woran erkennt man einen guten Sage-100-Partner?
Dafür gibt es unterschiedliche Gründe.
Zu den häufigsten gehören:
Gerade individuell angepasste Sage-100-Systeme können nicht von jedem Berater sofort übernommen werden. Fehlt eine saubere Dokumentation, entstehen unnötige Verzögerungen.
Nicht jede Verzögerung liegt ausschließlich beim Dienstleister.
Prüfen Sie deshalb zunächst:
Je genauer Ihre Informationen sind, desto schneller kann der Support reagieren.
Bleibt die Situation über einen längeren Zeitraum unverändert, sollten Sie das Gespräch mit Ihrem bisherigen Partner suchen.
Fragen Sie konkret nach:
Kann Ihr Partner diese Fragen nicht zufriedenstellend beantworten oder verbessert sich die Situation nicht, sollten Sie Alternativen prüfen.
Wenn Sie grundsätzlich unzufrieden mit Ihrer Betreuung sind, empfehlen wir Ihnen auch den Beitrag Unzufrieden mit dem Sage-100-Support? Das können Unternehmen jetzt tun.
Viele Unternehmen bleiben trotz schlechter Erfahrungen bei ihrem bisherigen Partner.
Nicht, weil sie zufrieden sind.
Sondern weil sie glauben, ein Wechsel sei zu kompliziert.
In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild.
Bestehende Sage-100-Installationen können in den meisten Fällen problemlos von einem neuen Partner übernommen werden. Daten, Belege und individuelle Anpassungen bleiben dabei selbstverständlich erhalten.
Wie eine solche Übernahme abläuft, lesen Sie im Beitrag Sage-100-Betreuung übernehmen: So gelingt der Wechsel zu einem neuen Partner.
Diese Sorge hören wir häufig.
Viele Unternehmen nutzen neben der Standardsoftware zahlreiche Erweiterungen:
Ein erfahrener Sage-Partner analysiert diese bestehende Umgebung und übernimmt die Betreuung auf dieser Grundlage.
Welche Punkte dabei besonders wichtig sind, erfahren Sie im Beitrag Was passiert beim Sage-Partnerwechsel mit Anpassungen und Schnittstellen?
Viele Unternehmen beschäftigen sich erst dann mit einem Partnerwechsel, wenn ein kritisches Problem auftritt.
Deutlich sinnvoller ist es, bereits vorher eine Alternative zu kennen.
So vermeiden Sie Zeitdruck und können die Entscheidung in Ruhe treffen.
Dabei helfen insbesondere:
Warum echte Kundenreferenzen oft aussagekräftiger sind als Marketingversprechen, erklären wir im Beitrag Warum Referenzen bei der Wahl eines Sage-Partners wichtiger sind als Werbeversprechen.
Wenn Ihr Sage-100-Partner nicht antwortet, sollten Sie das nicht dauerhaft akzeptieren.
Lange Reaktionszeiten kosten Unternehmen häufig deutlich mehr als die eigentlichen Supportleistungen. Suchen Sie zunächst das Gespräch mit Ihrem bisherigen Partner. Verbessert sich die Situation nicht nachhaltig, lohnt sich eine unabhängige Bewertung Ihrer bestehenden Betreuung.
Ein Partnerwechsel ist heute in den meisten Fällen unkompliziert möglich und bietet oft die Chance auf schnellere Reaktionszeiten, feste Ansprechpartner und eine langfristig bessere Zusammenarbeit.
Wenn Sie wissen möchten, wie schnell wir Ihre bestehende Sage-100-Umgebung übernehmen können, beraten wir Sie gerne unverbindlich und zeigen Ihnen transparent die nächsten Schritte auf.
Suchen Sie zunächst das direkte Gespräch und schildern Sie die Auswirkungen auf Ihr Unternehmen. Verbessert sich die Situation nicht dauerhaft, sollten Sie alternative Sage-Partner prüfen.
Ja. Ein Wechsel ist grundsätzlich jederzeit möglich und in den meisten Fällen ohne Neuinstallation der Sage-100-Software durchführbar.
Ja. Bestehende Daten, individuelle Anpassungen und Schnittstellen können in der Regel übernommen werden.
Das hängt von der Größe Ihrer Installation und den vorhandenen Anpassungen ab. Nach einer Bestandsaufnahme lässt sich der Aufwand meist sehr gut einschätzen.
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