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Ein ERP-System begleitet Unternehmen oft über viele Jahre. Deshalb ist nicht nur die Software entscheidend, sondern auch der Partner dahinter. Ein guter Sage-100-Partner sorgt dafür, dass Ihre Prozesse zuverlässig laufen, Fragen schnell beantwortet werden und neue Anforderungen professionell umgesetzt werden. Ein ungeeigneter Partner kostet dagegen Zeit, Geld und Nerven.
Viele Unternehmen beginnen erst dann mit der Suche nach einem neuen Dienstleister, wenn der Leidensdruck bereits hoch ist. Supportanfragen bleiben unbeantwortet, Projekte ziehen sich in die Länge oder wichtige Ansprechpartner sind nicht erreichbar. Falls Sie sich genau in dieser Situation befinden, empfehlen wir Ihnen auch unseren Beitrag „Unzufrieden mit dem Sage-100-Support: Was können Unternehmen tun?“, in dem wir typische Warnsignale und konkrete Handlungsmöglichkeiten erläutern.
Damit Sie den richtigen Partner auswählen, sollten Sie die folgenden Kriterien berücksichtigen.
Viele Anbieter werben mit Aussagen wie „Seit über 20 Jahren Sage-Partner“. Das klingt zunächst überzeugend. Entscheidend ist jedoch nicht, wie lange ein Unternehmen existiert, sondern wie intensiv heute noch mit Sage 100 gearbeitet wird.
Fragen Sie deshalb nach:
Je konkreter die Antworten ausfallen, desto besser lässt sich die tatsächliche Erfahrung einschätzen.
Gerade bei ERP-Systemen können bereits wenige Stunden Ausfall hohe Kosten verursachen. Umso wichtiger ist ein Partner, der erreichbar ist und verbindlich reagiert.
Achten Sie deshalb auf folgende Punkte:
Wenn Ihr aktueller Dienstleister regelmäßig erst nach Tagen oder sogar Wochen reagiert, sollten Sie unseren Beitrag „Sage-100-Partner antwortet nicht oder reagiert zu langsam“ lesen. Dort zeigen wir, warum dieses Problem häufiger auftritt als viele Unternehmen vermuten und welche Möglichkeiten Sie haben.
Ein guter Sage-100-Partner kennt nicht nur die Standardfunktionen der Software.
Er versteht auch die Geschäftsprozesse seiner Kunden.
Dazu gehören beispielsweise:
Je komplexer Ihr Unternehmen arbeitet, desto wichtiger wird diese Prozesskompetenz.
Warum reine Technikkenntnisse häufig nicht ausreichen, erklären wir ausführlich im Beitrag „Sage-100-Support: Warum technische Kompetenz allein nicht ausreicht“.
Nahezu jeder Anbieter bezeichnet sich selbst als kompetent.
Interessanter ist deshalb die Frage:
Was sagen die Kunden?
Achten Sie beispielsweise auf:
Besonders wertvoll sind Referenzen aus Ihrer eigenen Branche. Ein Maschinenbauer hat andere Anforderungen als ein Großhändler oder ein Dienstleistungsunternehmen.
Warum Referenzen deutlich wichtiger sind als Hochglanzbroschüren, zeigen wir ausführlich im Beitrag „Warum Referenzen bei der Wahl eines Sage-Partners wichtiger sind als Werbeversprechen“.
Die Einführung einer ERP-Lösung ist kein einmaliges Projekt.
Gesetzliche Änderungen, neue Mitarbeiter, zusätzliche Standorte oder neue Geschäftsbereiche sorgen dafür, dass sich Ihre Sage-100-Lösung kontinuierlich weiterentwickelt.
Ein guter Sage-100-Partner begleitet Unternehmen deshalb dauerhaft und unterstützt aktiv bei Optimierungen. Er wartet nicht darauf, bis Probleme entstehen.
Natürlich kann auch ein einzelner Berater hervorragende Arbeit leisten.
Fällt diese Person jedoch krankheitsbedingt aus oder befindet sich im Urlaub, entstehen schnell Verzögerungen.
Fragen Sie deshalb nach:
Dadurch vermeiden Sie unnötige Abhängigkeiten von einzelnen Personen.
In vielen Unternehmen besteht Sage 100 längst nicht mehr nur aus dem Standard.
Häufig existieren:
Ein neuer Partner muss diese Umgebung verstehen und weiterentwickeln können.
Viele Unternehmen haben Sorge, dass bei einem Partnerwechsel bestehende Entwicklungen verloren gehen. Warum diese Sorge meist unbegründet ist, erklären wir im Beitrag „Was passiert beim Sage-Partnerwechsel mit Anpassungen und Schnittstellen?“.
Aus unserer Erfahrung bleiben viele Unternehmen deutlich länger bei ihrem bisherigen Dienstleister, als sie eigentlich möchten.
Nicht aus Überzeugung.
Sondern aus Unsicherheit.
Dabei lässt sich die Betreuung einer bestehenden Sage-100-Installation in den meisten Fällen problemlos übernehmen. Anpassungen, Daten und Prozesse bleiben selbstverständlich erhalten.
Wie ein Wechsel in der Praxis abläuft, erfahren Sie im Beitrag „Sage-100-Betreuung übernehmen: So gelingt der Wechsel zu einem neuen Partner“.
Viele Unternehmen nutzen neben Sage 100 auch die Sage HR Suite oder Sage HR.
Dann reicht es nicht aus, wenn ein Partner ausschließlich die Warenwirtschaft beherrscht.
Er sollte ebenso fundierte Kenntnisse in den Bereichen Lohnabrechnung, Personalmanagement und HR-Prozesse besitzen.
Welche Kriterien dabei besonders wichtig sind, zeigen wir im Beitrag „Sage HR Suite Partner finden: Fachwissen in Lohn und Personal ist entscheidend“.
Ein niedriger Stundensatz wirkt auf den ersten Blick attraktiv.
Benötigt ein Berater jedoch doppelt so lange oder entstehen durch Fehlentscheidungen zusätzliche Kosten, wird das vermeintlich günstige Angebot schnell zur teuersten Lösung.
Entscheidend sind deshalb:
Nicht der Preis allein.
Ein guter Sage-100-Partner zeichnet sich nicht durch große Werbeversprechen aus, sondern durch Erfahrung, Erreichbarkeit, Prozessverständnis und nachweisbare Projekterfolge.
Nehmen Sie sich deshalb ausreichend Zeit für die Auswahl. Schließlich begleitet Sie Ihr ERP-Partner häufig viele Jahre und beeinflusst maßgeblich, wie effizient Ihr Unternehmen arbeiten kann.
Falls Sie überlegen, Ihren bisherigen Sage-Partner zu wechseln oder einfach eine zweite Meinung zu Ihrer bestehenden Installation wünschen, unterstützen wir Sie gerne bei einer unverbindlichen Bestandsaufnahme. Gemeinsam prüfen wir Ihre aktuelle Umgebung, beantworten Ihre Fragen und zeigen Ihnen transparent, wie eine mögliche Übernahme Ihrer Betreuung aussehen kann.
Ein guter Sage-100-Partner verfügt über umfangreiche Projekterfahrung, reagiert schnell auf Supportanfragen, versteht betriebliche Prozesse und kann Referenzen sowie erfolgreiche Kundenprojekte nachweisen.
Ja. Ein Partnerwechsel ist in der Regel unkompliziert möglich. Bestehende Daten, Anpassungen und Schnittstellen können meist übernommen werden.
Nein. Individuelle Entwicklungen bleiben normalerweise erhalten. Wichtig ist lediglich, dass der neue Partner die bestehende Systemlandschaft analysiert und dokumentiert.
Achten Sie auf Erfahrung, Erreichbarkeit, Referenzen, Prozesswissen, Teamgröße und langfristige Betreuung statt ausschließlich auf den Preis.
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