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Sage-100-Partner wechseln: Die häufigsten Fragen und Antworten
6. Juni 2026
Sascha Breithecker

@deskfirm

Sage-100-Partner wechseln

Sage-100-Partner wechseln: Die häufigsten Fragen und Antworten

Viele Unternehmen denken erst dann über einen Sage-100-Partnerwechsel nach, wenn die Zusammenarbeit mit ihrem bisherigen Dienstleister nicht mehr funktioniert. Trotzdem wird der Wechsel häufig über Monate oder sogar Jahre hinausgezögert.

Der Grund dafür ist selten die Technik.

Viel häufiger sind es Unsicherheiten.

  • Geht das überhaupt?
  • Bleiben unsere Daten erhalten?
  • Was passiert mit den Schnittstellen?
  • Müssen wir Sage 100 neu installieren?
  • Informieren wir Sage?
  • Wie lange dauert der Wechsel?

In diesem Beitrag beantworten wir die häufigsten Fragen rund um den Wechsel Ihres Sage-100-Partners.


Kann ich meinen Sage-100-Partner überhaupt wechseln?

Ja.

Sie sind nicht dauerhaft an Ihren bisherigen Betreuungspartner gebunden.

Die eingesetzte Sage-100-Software gehört Ihrem Unternehmen. Deshalb können Sie jederzeit entscheiden, welcher zertifizierte Sage-Partner Ihre Installation künftig betreut.

Wie eine Übernahme typischerweise abläuft, erfahren Sie im Beitrag Sage-100-Betreuung übernehmen: So gelingt der Wechsel zu einem neuen Partner.


Muss Sage 100 neu installiert werden?

Nein.

In den meisten Fällen bleibt Ihre komplette Installation bestehen.

Übernommen werden unter anderem:

  • Stammdaten
  • Belege
  • Benutzer
  • Einstellungen
  • Module
  • Datenbank

Der neue Partner übernimmt lediglich die Betreuung Ihrer bestehenden Umgebung.


Was passiert mit individuellen Anpassungen?

Auch hier lautet die Antwort meistens:

Nichts.

Bestehende:

  • SQL-Abfragen
  • Reports
  • Schnittstellen
  • Eigenentwicklungen
  • Zusatzprogramme
  • DMS-Anbindungen

bleiben erhalten.

Welche Besonderheiten dabei zu beachten sind, erläutern wir ausführlich im Beitrag Was passiert beim Sage-Partnerwechsel mit Anpassungen und Schnittstellen?


Wie lange dauert ein Partnerwechsel?

Das hängt von Ihrer Installation ab.

Eine Standardinstallation lässt sich deutlich schneller übernehmen als eine komplexe ERP-Landschaft mit zahlreichen Eigenentwicklungen.

Nach einer Bestandsaufnahme kann der Aufwand jedoch meist sehr genau eingeschätzt werden.


Muss ich meinen bisherigen Partner informieren?

Ja.

In der Regel kündigen Sie den bestehenden Betreuungsvertrag und informieren Ihren bisherigen Partner über den Wechsel.

Die technische Abstimmung übernimmt anschließend häufig bereits Ihr neuer Betreuungspartner.


Können laufende Projekte übernommen werden?

Ja.

Offene Projekte können grundsätzlich weitergeführt werden.

Vor Beginn sollte jedoch geprüft werden:

  • aktueller Projektstand
  • vorhandene Dokumentation
  • individuelle Entwicklungen
  • offene Aufgaben

Dadurch lässt sich der Übergang sauber planen.


Kann ich auch nur eine zweite Meinung einholen?

Selbstverständlich.

Viele Unternehmen möchten zunächst gar nicht wechseln.

Sie wünschen sich lediglich eine unabhängige Einschätzung ihrer bestehenden Sage-100-Umgebung.

Eine solche Analyse zeigt häufig sehr schnell,

  • welche Probleme bestehen,
  • welche Optimierungen möglich sind,
  • und ob ein Partnerwechsel überhaupt notwendig ist.

Welche Kosten entstehen?

Die Kosten hängen vom Umfang Ihrer Installation ab.

Entscheidend sind beispielsweise:

  • Anzahl der Module
  • individuelle Anpassungen
  • vorhandene Schnittstellen
  • Dokumentationsstand
  • offene Projekte

Nach einer Bestandsaufnahme lässt sich der Aufwand in der Regel transparent kalkulieren.


Woran erkenne ich einen besseren Sage-Partner?

Achten Sie insbesondere auf:

  • Referenzen
  • Projekterfahrung
  • Branchenkenntnisse
  • feste Ansprechpartner
  • Teamgröße
  • Reaktionszeiten
  • transparente Kommunikation

Mehr dazu lesen Sie im Beitrag Woran erkennt man einen guten Sage-100-Partner?

Warum echte Kundenbewertungen dabei häufig aussagekräftiger sind als Werbeaussagen, erläutern wir im Beitrag Sage-100-Partner Referenzen: Warum echte Kundenbewertungen wichtiger sind als Werbeversprechen.


Was berichten andere Unternehmen?

Viele Unternehmen berichten nach einem erfolgreichen Wechsel über:

  • schnellere Reaktionszeiten
  • bessere Erreichbarkeit
  • feste Ansprechpartner
  • neue Ideen
  • bessere Prozessberatung
  • langfristige Zusammenarbeit

Welche Erfahrungen Kunden besonders häufig machen, erfahren Sie im Beitrag Erfahrungen nach dem Sage-Partnerwechsel: Was Kunden wirklich wichtig ist.


Wann sollte ich über einen Wechsel nachdenken?

Ein Wechsel kann sinnvoll sein, wenn:

  • Tickets regelmäßig liegen bleiben.
  • Rückrufe ausbleiben.
  • Projekte nicht vorankommen.
  • Ansprechpartner häufig wechseln.
  • Sie keine proaktive Beratung mehr erhalten.

Falls Sie sich in dieser Situation wiederfinden, empfehlen wir außerdem die Beiträge Unzufrieden mit dem Sage-100-Support? Das können Unternehmen jetzt tun und cSage-100-Partner antwortet nicht oder reagiert zu langsam? Das können Sie tun.


Fazit

Ein Sage-100-Partnerwechsel ist heute deutlich einfacher, als viele Unternehmen vermuten.

Bestehende Daten, Anpassungen und Schnittstellen bleiben in den meisten Fällen vollständig erhalten. Gleichzeitig eröffnet ein neuer Betreuungspartner häufig neue Möglichkeiten, Prozesse zu optimieren und die Sage-100-Lösung langfristig weiterzuentwickeln.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob ein Partnerwechsel für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, unterstützen wir Sie gerne mit einer unverbindlichen Analyse Ihrer bestehenden Sage-100-Umgebung. Gemeinsam beantworten wir Ihre Fragen und zeigen Ihnen transparent auf, welche Möglichkeiten Sie haben.


Häufig gestellte Fragen

Kann ich meinen Sage-100-Partner jederzeit wechseln?

Ja. Sie können Ihre Sage-100-Betreuung grundsätzlich jederzeit einem anderen zertifizierten Sage-Partner übertragen.

Bleiben meine Daten erhalten?

Ja. Stammdaten, Belege, Einstellungen und individuelle Anpassungen bleiben in der Regel vollständig erhalten.

Wie lange dauert ein Partnerwechsel?

Das hängt von der Größe und Komplexität Ihrer Installation ab. Nach einer Bestandsaufnahme lässt sich der Aufwand meist zuverlässig einschätzen.

Muss ich Sage über den Partnerwechsel informieren?

Nein. In der Regel erfolgt die Abstimmung zwischen Ihrem bisherigen und Ihrem neuen Sage-Partner. Ihr neuer Betreuungspartner unterstützt Sie dabei.

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