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Sie möchten einen Webshop, ein Kundenportal, eine Branchenlösung oder eine eigene Anwendung mit der Sage 100 verbinden?
Dann bietet die Sage 100 API eine interessante technische Grundlage. Externe Anwendungen können darüber mit der Sage 100 kommunizieren und Daten austauschen.
Das eröffnet viele Möglichkeiten. Artikel und Kunden lassen sich bereitstellen. Externe Systeme können Daten abrufen. Auch automatisierte Prozesse zwischen verschiedenen Anwendungen sind möglich.
Doch wie wird die Sage 100 API eingerichtet? Welche Lizenzen werden benötigt? Wie funktioniert die Authentifizierung? Und können externe Systeme zunächst ausschließlich lesend zugreifen?
Als Sage Platinum Partner unterstützt die DESK Software & Consulting GmbH Unternehmen bei der Konzeption und Umsetzung solcher Schnittstellenprojekte.
Die Sage 100 API ermöglicht einen definierten Zugriff auf Funktionen und Daten der Sage 100.
Externe Anwendungen müssen dadurch nicht zwangsläufig direkt auf die SQL-Datenbank zugreifen. Stattdessen kommunizieren sie über die von Sage bereitgestellte API mit dem ERP-System.
Das ist beispielsweise für folgende Anwendungen interessant:
Entscheidend ist jedoch nicht allein die technische Schnittstelle. Zuerst sollte klar sein, welcher Geschäftsprozess automatisiert werden soll.
Vor dem ersten Zugriff muss die Sage 100 entsprechend konfiguriert werden.
Die betreffende Datenbank wird im Sage 100 Administrator für die API freigegeben. Zusätzlich müssen Benutzer und die erforderlichen Berechtigungen eingerichtet werden.
Die Berechtigungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Ein API-Zugriff bedeutet nicht automatisch einen uneingeschränkten Zugriff auf die Sage 100.
Vielmehr können die Rechte des zugeordneten Sage-100-Benutzers berücksichtigt werden.
Damit lässt sich eine Integration gezielt auf die benötigten Bereiche beschränken.
Das hängt davon ab, wie auf die Sage 100 zugegriffen wird.
Erfolgt der Zugriff innerhalb des lokalen Netzwerks, kann eine vorhandene Sage 100 Benutzerlizenz genutzt werden.
Alternativ sieht Sage eine 3rd Party Connector Lizenz vor.
Eine zusätzliche API-Lizenz ist daher nicht grundsätzlich bei jeder Integration erforderlich.
Anders sieht es bei einem externen Zugriff aus.
Soll beispielsweise ein Cloud-System über das Internet auf eine lokale Sage 100 zugreifen, stellt Sage hierfür das 3rd Party Gateway beziehungsweise Connectivity Gateway bereit.
Hierfür gelten zusätzliche Lizenzanforderungen.
Welche Variante für ein Projekt erforderlich ist, sollte deshalb bereits während der Konzeption geklärt werden.
Für moderne Schnittstellen ist eine sichere Authentifizierung entscheidend.
Sage setzt hierfür auf etablierte Standards. Die Authentifizierung kann über Sage ID erfolgen. Dabei kommen OAuth 2.0 und OpenID Connect zum Einsatz.
Nach erfolgreicher Authentifizierung erhält die Anwendung ein Access Token.
Dieses Token wird anschließend als Bearer Token für die API-Anfragen verwendet.
Je nach Anwendung unterstützt Sage unterschiedliche Szenarien. Dazu gehören unter anderem Web-Anwendungen sowie native Anwendungen.
Besonders interessant für automatisierte Schnittstellen ist außerdem die Machine-to-Machine-Kommunikation, kurz M2M.
Damit können Systeme automatisiert miteinander kommunizieren. Eine interaktive Benutzeranmeldung ist dann nicht bei jedem einzelnen Datenaustausch erforderlich.
Ja.
Sage stellt eine umfangreiche technische Dokumentation für die API bereit.
Diese behandelt unter anderem:
Zusätzlich steht eine OpenAPI-Spezifikation zur Verfügung.
Entwickler können damit die verfügbaren Ressourcen und Operationen untersuchen. Außerdem kann die Schnittstelle über Swagger getestet werden.
Die offizielle Dokumentation finden Entwickler in der Sage 100 API Dokumentation.
Ja.
Nicht jedes Schnittstellenprojekt muss Daten in der Sage 100 verändern.
Gerade zu Beginn einer Integration kann ein reiner Lesezugriff sinnvoll sein.
Eine externe Anwendung könnte beispielsweise Informationen aus der Sage 100 abrufen und in einem anderen System darstellen.
Typische Anwendungsfälle sind:
Dafür können entsprechende GET-Abfragen genutzt werden.
Später lässt sich die Integration bei Bedarf um weitere Prozesse erweitern.
Einer der häufigsten Anwendungsfälle für Schnittstellen ist der E-Commerce.
Ein Webshop benötigt beispielsweise Artikel, Preise und Lagerbestände. Gleichzeitig sollen neue Bestellungen automatisiert in das ERP-System gelangen.
DESK beschäftigt sich bereits intensiv mit solchen Integrationen.
In unserem Beitrag zur Sage 100 Webshop Schnittstelle zeigen wir Möglichkeiten zur Anbindung verschiedener Shopsysteme und Marktplätze.
Dazu gehören beispielsweise Shopware, Shopify, WooCommerce und weitere Plattformen.
Für Shopware haben wir die Möglichkeiten zusätzlich im Beitrag Sage 100 und Shopware beschrieben.
Ziel solcher Integrationen ist ein durchgängiger Prozess.
Daten sollen nicht mehrfach manuell erfasst werden. Gleichzeitig müssen Warenwirtschaft und Webshop möglichst aktuelle Informationen verwenden.
Schnittstellen sind jedoch nicht nur im E-Commerce interessant.
Auch Banking-Prozesse lassen sich mit der Sage 100 verbinden.
Ein Beispiel ist unsere Sage 100 Bankanbindung.
Dabei werden externe Banking-Dienste mit der Sage 100 verbunden. Dadurch lassen sich manuelle Arbeitsschritte und Dateiübertragungen reduzieren.
Dieses Beispiel zeigt gut, welchen Nutzen Integrationen bieten können.
Nicht die Schnittstelle selbst steht im Mittelpunkt. Entscheidend ist der Prozess, der dadurch einfacher oder automatisiert wird.
Besonders viele Schnittstellen entstehen rund um den Onlinehandel.
Neben dem Webshop müssen häufig Zahlungsanbieter integriert werden.
DESK bietet deshalb auch Lösungen zur Anbindung von Zahlungsanbietern an die Sage 100.
Dabei können je nach Lösung unterschiedliche Plattformen berücksichtigt werden.
Ein konkretes Praxisbeispiel ist unsere Shopify Payments Integration für die Sage 100.
Automatisierte Integrationen können hier insbesondere den manuellen Aufwand bei großen Transaktionsmengen reduzieren.
Nicht jedes Unternehmen möchte seine bestehende Spezialsoftware ersetzen.
Das ist häufig auch gar nicht notwendig.
Eine Branchenlösung kann weiterhin den spezialisierten Fachprozess abbilden. Gleichzeitig übernimmt die Sage 100 beispielsweise Warenwirtschaft oder Rechnungswesen.
Eine Schnittstelle verbindet beide Systeme.
Ein Beispiel für die Integration externer Daten ist unsere GAEB Schnittstelle für die Sage 100.
Damit können entsprechende Leistungsverzeichnisse in der Sage 100 weiterverarbeitet werden.
Auch andere Branchenlösungen lassen sich individuell betrachten.
Ein weiterer interessanter Einsatzbereich sind individuelle Anwendungen.
Ein Unternehmen könnte beispielsweise ein eigenes Kundenportal betreiben.
Dieses benötigt bestimmte Informationen aus der Sage 100. Statt die Daten in mehreren Systemen separat zu pflegen, kann das Portal auf bereitgestellte ERP-Daten zugreifen.
Ähnliche Szenarien ergeben sich bei:
Welche Daten verfügbar gemacht werden sollten, hängt vom jeweiligen Prozess ab.
Diese Frage begegnet uns bei Schnittstellenprojekten regelmäßig.
Ein direkter SQL-Zugriff auf die Sage-100-Datenbank kann bei bestimmten Aufgaben sinnvoll sein.
Allerdings muss die externe Anwendung dann die interne Datenstruktur der Sage 100 kennen.
Insbesondere bei schreibenden Zugriffen ist zusätzliche Vorsicht erforderlich. Geschäftslogik und Abhängigkeiten dürfen nicht umgangen werden.
Die Sage 100 API stellt dagegen definierte Ressourcen und Zugriffswege zur Verfügung.
Welche Variante sinnvoller ist, hängt deshalb vom Projekt ab.
Wichtige Fragen sind beispielsweise:
Eine pauschale Antwort gibt es deshalb nicht.
Bei Schnittstellenprojekten erleben wir häufig eine sehr technische erste Fragestellung:
„Wie können wir über die Sage 100 API auf diese Tabelle zugreifen?“
Aus unserer Sicht sollte die erste Frage jedoch anders lauten:
„Welchen Geschäftsprozess möchten wir automatisieren?“
Erst danach sollte die technische Architektur festgelegt werden.
DESK betrachtet deshalb zunächst den gesamten Ablauf.
Dazu gehören beispielsweise:
Anschließend lässt sich entscheiden, ob die Sage 100 API der richtige Weg ist.
Eine erfolgreiche Integration spart nicht nur Zeit.
Sie kann auch die Datenqualität verbessern.
Manuelle Übertragungen zwischen zwei Systemen führen schnell zu Fehlern. Außerdem entstehen Verzögerungen, wenn Informationen mehrfach eingegeben werden müssen.
Eine automatisierte Schnittstelle kann diese Medienbrüche reduzieren.
Typische Ziele sind:
Entscheidend ist dabei immer eine saubere Konzeption.
Nicht grundsätzlich. Im lokalen Netzwerk kann laut Sage eine vorhandene Sage-100-Benutzerlizenz genutzt werden. Alternativ gibt es die 3rd Party Connector Lizenz. Für externe Zugriffe über das Connectivity Gateway gelten zusätzliche Lizenzanforderungen.
Ja. Sage dokumentiert die Authentifizierung über Sage ID mit OpenID Connect und OAuth 2.0.
Ja. Sage dokumentiert dafür unter anderem eine Machine-to-Machine-Authentifizierung. Diese ist für automatisierte Systemintegrationen interessant.
Ja. Eine Integration kann zunächst nur lesend umgesetzt werden. Das eignet sich beispielsweise für BI, Reporting, Kundenportale oder andere Informationssysteme.
Ja. Sage stellt eine OpenAPI-Referenz zur Verfügung. Entwickler können dort die verfügbaren API-Ressourcen und Operationen untersuchen.
Ja. Webshops gehören zu den typischen Integrationsszenarien. DESK bietet bereits Lösungen für die Anbindung verschiedener Shopsysteme und Marktplätze an die Sage 100.
Grundsätzlich ja. Ob die Sage 100 API für die jeweilige Anwendung der beste Integrationsweg ist, sollte jedoch vor Projektbeginn geprüft werden.
Die Sage 100 API eröffnet Unternehmen viele Möglichkeiten, bestehende Anwendungen mit ihrem ERP-System zu verbinden.
Dabei kann es um einen Webshop, ein Kundenportal oder eine Branchenlösung gehen. Auch individuelle Anwendungen und automatisierte Hintergrundprozesse sind mögliche Szenarien.
Die Technik ist jedoch nur ein Teil eines erfolgreichen Schnittstellenprojekts.
Entscheidend ist, welche Informationen zwischen den Systemen ausgetauscht werden und welcher Geschäftsprozess dadurch verbessert werden soll.
Genau hier setzt DESK an.
Sie haben bereits eine konkrete Anforderung?
Vielleicht soll ein Webshop Bestellungen übertragen. Ein Kundenportal benötigt Daten aus der Sage 100. Oder eine individuelle Branchenlösung soll mit Warenwirtschaft oder Rechnungswesen kommunizieren.
Sprechen Sie mit uns über Ihre Anforderung.
Die DESK Software & Consulting GmbH prüft gemeinsam mit Ihnen, welche Daten benötigt werden und welcher Integrationsweg sinnvoll ist.
Dabei betrachten wir vorhandene Standardschnittstellen genauso wie individuelle Lösungen auf Basis der Sage 100 API.
Haben Sie noch Fragen zur Sage 100 API oder zu einer individuellen Schnittstelle? Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.
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